Jodlerreise nach Trub, 2. September 2018

 

 

 

 

 

 

 

Beschtnote 1 am Jodlerfest Wangen ar Aare

Lang  u intensiv hei mir üs uf dä Vortrag vorbereitet. Am Friti dr 15. Juni am 18:48 Uhr isches so wit gsi, dass mir im Vortragslokal A "Salzhuus" hei üse gross Uftritt ha. Im guet bsuechte Vortragslokal hei mir das Wettlied "Am Morge" vom Luzärner Komponist Franz Stadelmann ar Jury u am Publikum vortreit. Das Lied verzeut über diä früeche Morgestunde ide Bärge, z'wandere düre früsch Tannewald u vomene klare u subere See. 

 

Nam Vortrag hei mir no äs chlises Fotoshooting ar Aare gmacht - wie dir ufem Biud chöit gseh. Ahschliessend hei mir bis i diä frühe Morgestunde das 51. Bernisch Kantonale Jodlerfest gnosse. Mir danke üsem Dirigänt am Andreas Schweizer für d'Vorbereitig u am Matthias Christener für sis Begleite viu mau. 

 

 

 

Rückblick üses Konzärt & Thater 2018

Das vielseitige Konzert vom Jodlerklub Aaretal Gümligen begeisterte das Publikum im ausverkauften Mattenhofsaal in Gümligen. Die Programmgestaltung teilte sich der Jodlerklub Aaretal mit dem klubeigenen Jodlerduett «Susanne Matter & Cornelia Niffenegger». Zusätzlich umrahmte Heinz Fankhauser mit Witzen das Programm. Der abtretende Präsident Simon Eggen übergab die Moderation an die frischgewählte Präsidentin Susanne Matter. Sie organisierte Unterstützung für die Anmoderation der Lieder, von ihrer 11-jährigen Tochter Nadine. Letztere moderierte souverän und mit viel Charme durch das abwechslungsreiche Jodlerkonzert.

 

Unter der Leitung von Andreas Schweizer, erklang das

vielfältige Liedergut, welches von der sorgenfreien Jugendzeit, über den «Chüejerstand» sowie das Heimweh aus jener Zeit, als die moderne Kommunikation wie WhatsApp und Skype noch nicht existierten. Zur Aufheiterung sorgte das Lied «Nagelschmieds Grit» welches die schöne, wählerische und heiratswillige Tochter des Nagelschmieds, Namens Grit, besingt. 

 

Wir danken allen Helfer und Helferinnen für das erfolgreiche Gelingen der Konzerte. 

 

Zäntume entdecke jungi Lüt wider d Volksmusig, ds Örgele, ds Singe, ds Jödele. Und mänge Verein het i dr letschte Zyt Versterchig übercho.

O mir hätte Fröid, wenn es paar nöiji Sänger zuenis chiemte! Mir sy fey es guets Klübli, hei e guete Dirigänt (wo dernäbe inere Rock-Band spilt), schöni Probe und dernah höckle mer gäng öppe no chly zäme und hei's luschtig!

Am Zyschtig, 20. März 2018 git's bi üüs e öffentlechi Singprob im Chilchgmeindhuus z Gümlige!

Chömet doch eifach einisch cho yneluege u cho mitsinge! Am Achti fö mer aa.

Also, bis glyy!

Aschis Buureregle:

 

"Liegt ein Huhn auf der Strasse und ischt platt, kannscht Du sicher sein, dass es öpper überfahren hat!"

 

 

Zwüsche de Zyte

I chönnti jitze hie e Jahresrückblick schrybe, das isch ja i de letschte Täg und o jitze no öppe i jedere Zytig o gmacht worde. Und grad drum lani’s la sy. I verzichte o uf Prognose für ds nöije Jahr, o das überlani gschydere Chöpf (wo wahrschyynlech i Mängem de o zünftig dernäbe lige).

Aber derwyle eim äbe uf allne Kanäl und i jedem Blettli die Rück- und Usblicke präsentiert worde sy, han Ig mir über die Zyt zwüsche Wiehnachte und Nöijahr Gedanke gmacht. Es tüecht mi nämlech e kuurligi Zyt, eigentlech scho schier e Unzyt.

I mues aders aafaa, für nech z erkläre, wasi meine.

I fahre rächt viil uf Italie abe. Und geng ume frageni mi, wäm eigentlech die paar Kilometer Land zwüschem schwyzerische und em italiänische Gränzübergang ghöre? Isch das jitz no Schwyz? Oder isch’s scho Italie? Oder isch’s amänd sogar „Niemandsland“? I gibe’s zue, I ha mi bis jitze nie drum ta ‘s usezfinde. Halt eifach drum, wüll mer d Idee vom „Niemandsland“ eigentlech no ganz guet gfallt. Me isch e Momänt eifach chly derzwüsche, so chly imene „I-bi-grad-niene-Status“. Wie wär’s, wenn me eifach dört blybti? Müessti me dört äch o Stüüre zahle? Gub’s dört o Gsetz und e Altersvorsorg und und und…?

So chly ähnlech geit’s mer de äbe albe o mit dene paar Täg zwüsche Wiehnachte und Nöijahr, mit dere sogenannte Altjahrswuche. Ds einte Jahr isch gfüehlsmässig eigentlech scho düre, ds nöije het no nid aagfange, I hange irgendwie zwüsche zwöine Jahr inne. E Ufenthalt im zytleche Nüüt. I chönnti die Tage bruuche für Ufzruume, z Erledige, z Vorbereite, z Plane. I chönnti aber o ganz eifach i d Altjahrshängematte lige und warte, dass d Wält für ne Momänt ufhört dräije, chönnti druf warte, dass Zyt es Wyyli stillsteit. E Art es Zytreservat, wo me gschützt isch. Jedi Hektik, jedes Jufle, jedi Störig geit eifach im zytleche Nüüt verlore. Was grad no dringend und wichtig isch gsyy, löst sech im Zytnäbel uuf, was eim a Dringendem und Wichtigem erwartet, versteckt sech no hinder amene Millionesekundebärg – me isch frei vo Jahr und Zyt.

Aber äbe, o die zytlosi Zyt vergeit. Ds nöije Jahr schnyydt d Ufhänki vo dr Altjahreshängematte brutal-rassig abenand und me gheit erbarmigslos i d Zyt, i Alltag zrügg.

I wünsche Euch allne, dass Dr o es paar Tag heit dörfe i dere Altjahrshängematte plegere. Und I hoffe, dass Dr jitz nid z hert i das nöije Jahr gheit syt. Uf jede Fall wünscheni nech allne zäme vo ganzem Härze es guets 2018, wo hoffentlech ganz viil Gfröits für nech parat gmacht het!

Härzlech
Pesche Leu
 

 


Jodlerreis Justistal 17. September 2017

Am Sunntimorge hei mir üs z Gümlige troffe u sy dernah mit em Car richtig Oberland gfahre. Die aktive Jodler hei d’Froue dörfe mitnäh. Und d Jodlerinnen natürlech d Manne. Aber o üsi tröije Hälfer, wo üs albe am Konzärt- und Theateraabe im Mattehof understütze, hei mir yyglade für ne so Merci z säge. D Fahrt am See nah i dr Morgestimmig gäge Aeschle isch gmüetlech gsy. Z Aeschle obe sy mir scho vor dr erschte Useforderig gstande – d Überquerig vo dr Hängebrügg vo Aeschle uf Sigriswil. Aber alli sy muetig gsy und hei ds Buttele vo dr Brügg uf sech gno. Aus Belohnig sy mer z Sigriswil i Adler ga yychehre.

 

Vom Adler uus sy mer no einisch es Bitzli gfahre worde u nächer hei mir dr Wäg i ds Justistal bis i Mittelbärg z Fuess gmacht. Es isch öppe e stündegi Wanderig gsy.  Underwägs hei mir die schöni Natur, gueti Gspräch und die herrlechi Atmosphäre vo däm Tal gnosse.

 

D Alp Mittelbärg ligt uf öppe 1300 m.ü.M. Mir hei dört es Apéro und es feins Fondue dörfe gniesse. Dernah sy mer mit amene feine Dessärt verwöhnt worde. Derzeu het’s cheibe guete Wyy ggäh und später Ggaffi bis gnueg. Und natürlech hei mir öppe eis gsunge und i dere schöne Umgäbig ds einte oder andere Jützi gno.

 

Irgendeinisch hei mer de halt wider dr Rückwäg müesse under d Füess näh und sy de ömel no einisch im Adler glandet, bevor mir de mitem Car zrügg uf Gümlige gfahre sy.

 

Es isch ä unerchannt glungnegi Reis gsy und I danke im Name vom Klub üsem Mitglied Hani Mühletaler für die tipptoppi Organisation und dass mir sone super Tag hei dörfe erläbe.


Geburtstag vom Peter Mast

Am 8. Juli 2017 hei mer dr Pesche Mast gfyyret!

 

Üse langjährig Presidänt und Mitjodler am lingge Flügel (1. Bass) isch füfesächzgi worde und ghört jitze zu de Jungräntner! Grund gnueg, für es grosses Fescht, wo o mir Jodler hei dörfe derby sy.

Dass d Familie Mast musikalisch isch, hei die drü Gschwüschterti, d Ursula Hotz-Mast (Frontsängere bi de Rodeo Ranchers), d Beatrice Strähler-Mast (Frontsängere bi dr Rimrock Country Band) und dr Pesche Mast, verstercht dür e Pole Hotz solistisch oder mehrstimmig und wohlklingend bewise.

 

O mir Jodler hei natürlech es paar Lieder zum Beschte ggä. (was übrigens e richtige Jodler isch, singt no denn mit, wenn ds Ständli eigentlech für ihn sälber bestimmt isch!)

Für z gratuliere isch sogar dr Aschi Rüegsegger vo Eggiwil hindefüre cho. Für einisch mit em Poschi, mit Zug und Tram, statt mit sym Aebi. Und natürlech hei mer fein ggässe und o am Dünne het's gwüss wäger nid gmanglet.

Merci Marianne und Pesche, dass mer hei dörfe mitfyyre! 


Eidg. Jodlerfest 2017 in Brig

Üse gross Tag am eidgenössische Jodlerfescht z Brig isch dr Samschtig, dr 24. Juni gsy. Scho am halbi Achti sy mer z Gümlige i Zug yygstige und zäme i ds Wallis gfahre.

Ds Brig sy mer wunderbar empfange worde, di ganzi Bahnhofhalle isch voll Jodlerinnen und Jodler gsy, eis Lied nachem andere isch aagstimmt worde. Das isch e super Start i das eidgenössische Jodlerfescht gsy und het üsi Vorfröid no grad einisch meh i d Höchi tribe.

Vom Bahnhof us hei mer üs uf e Wäg zu üsem „Wettkampfort“ gmacht. I allne Gasse und Gässli sy guet gluuneti Lüt underwägs gsy. Wie hätti me o wölle e schlächte Luun ha bi däm herrleche Wätter und dene Liederfätze und Alphornkläng wo’s eim gäng wider vo irgendwohär a d Ohre gwääit het.

Für üse Uftritt hei mer zur Chilche vom Kollegium müesse. Aber zersch hei mer üs no mit amene Ggaffi gstercht und dernah imene Schuelzimmer sorgfältig yygsunge. Churz vor de Elfe sy mir de dranne gsy. Es isch scho no yydrücklech, wenn me i ne gstosse-volli Chilche ynechunnt und sech vor dr kritische Jury und amene gwundrige Publikum ufstellt.

Under dr Leitig vo üsem Dirigänt, Andreas Schweizer, hei mer als Feschtlied „Ds Dörfli“ vom Alfons Guggler yygstudiert gha. Mit grosser Fröid, Luscht und viilne schöne Bilder im Chopf hei mer das Lied vortreit und derfür vo dr Jury es Zwöi, also es Guet, übercho. 

Froh, dass üs dr Vortrag guet glunge isch, hei mer i de Gässli vo Brig nach amene schattige Plätzli gsuecht, wo mer als Klub chly chöi verwyle, öppe öppis Dünns trinke und zäme ds einte oder andere Lied singe. O das het üs allne viil Fröid gmacht, bsunderbar, wüll immer viil Lüt sy blybe stah und üs zueglost hei und öppe einisch sy anderi Jodler zue üs ghöcklet und hei chreftig mitgliedet. 

O im Chalet vo „Swiss Milk“, wo mer Zmittag ggässe hei, hei mer wider es paar Lieder us üsem Repertoire zum Beschte ggä und o hie viilne Lüt wider Fröid gmacht.

Gäge Aabe isch de afa e Teil vo üsem Klub wider Bärnwärts gfahre, es paar anderi sy aber no bis am Sunntig blibe und hei o no dr Feschtakt und dr Umzug gnosse.

 

Daheime sy mer de vo dr Musig, vo Vereins- und Fahnedelegatione, vo Fründe, Verwandte und vom Gmeindspresidänt empfange und bewirtet worde. Und natürlech hei mer da o no einisch „Ds Dörfli“ und andere Lieder vortreit.

Momohl, das 30. Eidgenössische Jodlerfescht isch wunderschön gsy und mir fröije üs scho wider uf ds nächschte Eidgenössische (2020 Basel).

Aber bis derthäre git‘ no mängs anders Fescht und Hüüffe Glägeheite zäme z fyyre, z feschte, z singe und z lache!